Am Ende das Faustrecht: USA wollen den Krieg nach Europa zurück bringen

Am Ende das Faustrecht: USA wollen den Krieg nach Europa zurück bringen

Willy Wimmer

Auf den Straßen Kiews wird ein Stellvertreterkrieg ausgetragen, der durchaus auch auf benachbarte Staaten der Region überspringen könnte. Ein russischer Präsident kann davor seine Augen nicht verschließen. Da diese Entwicklungen weltweit vor sich gehen, sind es eben jene Dinge, die uns stärker an 1914 erinnern sollten, als es uns allen lieb sein kann. Die angelsächsischen Interventionen, die sich wie ein roter Faden rund um den Globus ziehen, lassen den Schluss zu, dass die USA wieder den Krieg nach Europa bringen wollen. Internationale Organisationen zum Erhalt des globalen Friedens wie die Vereinten Nationen und die OSZE werden durch die USA, U.K. und leider auch Frankreich in den letzten Jahren systematisch ausgehebelt, so dass am Ende schlichtweg das Faustrecht übrig zu bleiben droht.

Mein kürzlich mit Radio Teheran geführtes Interview zur Entwicklung der geopolitischen Weltlage möchte ich heute als Startschuss zu einer Reihe von geplanten Gastbeiträgen für CK*wirtschaftsfacts einbringen. Das Gespräch dreht sich unter anderem um den in der Ukraine geführten Stellvertreterkrieg zwischen West und Ost und schlägt einen Bogen über Russland und China bis hin zu den USA, Europa, den Nahen und Mittleren Osten sowie Lateinamerika.

Jüngste Entwicklungen anhand weiterführender Links zum Thema: