Freiheit, wo bist Du? Jedenfalls nicht in Amerika noch in Europa

Freiheit, wo bist Du? Jedenfalls nicht in Amerika noch in Europa

Paul Craig Roberts

Als der ehemalige Vorstand von Goldman Sachs, der nun an der Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) die Strippen zieht, ankündigte, dass er dazu bereit ist, 720 Milliarden Euro pro Jahr zum Ankauf von faulen Schulden seitens der mit der Politik verbandelten Banken aufzuwenden, brach der Euro ein, während der Schweizer Franken und die Aktienkurse nach oben kletterten. Wie in den USA, dient Quantitative Easing (QE) allein einer Bereicherung derjenigen, die schon jetzt äußerst vermögend sind. Einen anderen Zweck verfolgt QE nicht.

Finanzinstitute, die gut bei Kasse sind, und welche die faulen griechischen, italienischen, portugiesischen und spanischen Staatsschulden zu niedrigen Preisen ankauften, werden diese Staatsbonds nun zu höheren Kursen an die EZB veräußern. Und trotz Arbeitslosenquoten in vielen Ländern Europas, die an Zeiten einer Depression erinnern, sowie diesen Ländern zusätzlich auferlegten Austeritäts- und Sparmaßnahmen, kletterten die Aktienmärkte in Antizipation der Tatsache, dass ein Großteil der ab März jeden Monat durch die EZB frisch gedruckten 60 Milliarden Euro den Weg in Finanzvermögenswerte finden wird. Billige Liquidität treibt die Aktienmärkte.

Wohin kann oder soll das Geld sonst auch fließen? Einige Akteure werden in den Schweizer Franken rennen und andere in Gold, solange das gelbe Metall physisch noch erhältlich ist. Im Hinblick auf die nun bekannt gegebenen QE-Maßnahmen der EZB lässt sich jedoch sagen, dass die in Frankfurt ansässige Zentralbank ihre Druckerpresse größtenteils deshalb rotieren lässt, um das Vermögen des oberen 1% der Gesellschaft zu mehren, in dessen Händen sich die Aktien von Unternehmen größtenteils befinden. Die Federal Reserve und die EZB haben die westliche Welt wieder in eine Zeit zurückkatapultiert, in der sich eine Handvoll Aristokraten im Besitz aller Besitztümer befunden hatte.

Die Entwicklung an den Aktienmärkten entspricht einer Blase, die einzig und allein durch das ständige Schaffen von

Zentralbankliquidität angeheizt wird. Auf Basis traditioneller Bewertungsmaßstäbe und eines gesunden Menschenverstands gibt es keinerlei treffenden Grund, um in Aktien und ähnlichen Risikovermögenswerten investiert zu sein. Investoren, die sich der immensen Risiken an diesen Märkten vollauf bewusst sind und deshalb traditionelle Bewertungsmaßstäbe anlegen, sind auch nicht mit von der Partie.

Doch es lassen sich in nahezu allen anderen Bereichen keine Renditen mehr erwirtschaften. Und da Zentralbanken durch die Vermögenden geleitet werden und einzig für diese Klasse der Gesellschaft einstehen, hat sich die Herangehensweise auf Basis eines gesunden Menschenverstandes in den letzten sechs Jahren als Fehler erwiesen. Die Entwicklungen zeigen, dass Korruption über einen undefinierbaren Zeitraum über die fundamentalen Gesichtspunkte zu obsiegen imstande ist.

Wie ich in meinem Buch The Failure of Laissez Faire Capitalism schlussfolgerte, lockte Goldman Sachs internationale Geldgeber auf betrügerische Art und Weise in Griechenlands Staatsanleihemarkt, dem diese Investoren einst viel zu viel Kapital zur Verfügung stellten. Was darauf folgte, war, dass ehemalige Vorstände von Goldman Sachs die griechischen Finanzangelegenheiten komplett übernahmen, um der Bevölkerung des Landes äußerst harte und ungerechte Austeritäts- und Sparmaßnahmen aufzuschultern, damit globalen Investoren herbe Verluste erspart blieben.

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Auf diese Weise wurde in Europa ein neues Prinzip ins Leben gerufen. Es handelt sich dabei um ein Rezept, dass der Internationale Währungsfonds Lateinamerika und anderen Schuldnern in der 3. Welt dauerhaft und sich ständig wiederholend aufoktroyierte. Dieses Prinzip folgt der Ansicht, dass wenn ausländische Geldgeber und Investoren den Fehler begehen, indem sie Regierungen rund um die Welt zu hohe Kapitalsummen zur Verfügung stellen - und diese Staaten sich in der Folge horrend überschulden -, die grotesken Fehler der Banker dadurch ausgebügelt werden, indem man die Landesbevölkerungen ausraubt.

Pensionen, Renten, Sozialleistungen, staatliche Dienstleistungen und die Mitarbeiterzahl im öffentlichen Dienst werden drastisch beschnitten, werthaltige Ressourcen werden für Pfennigbeträge an internationale Investoren veräußert und Regierungen sehen sich dazu gezwungen, die Außenpolitik der Vereinigten Staaten zu unterstützen. John Perkins' Buch Confessions of an Economic Hit Man beschreibt diesen Prozess auf nahezu perfekte Weise. Falls Sie das Buch von Perkins gelesen haben sollten, können Sie sich in etwa vorstellen, wie korrupt und bösartig die Vereinigten Staaten außenpolitisch handeln. Wie Perkins in seinem Buch weiter aufzeigt, erfüllt eine Überkreditvergabe, die nahezu überall auf der Welt stattfindet, ihren Zweck, um die jeweiligen Staaten reif für eine Ausplünderung zu machen.

Es ist eben jene Handlungsweise, der sich Goldman Sachs im Hinblick auf Griechenland bediente, egal ob gewollt oder ungewollt.

Die Griechen benötigten ziemlich viel Zeit, um sich dieser Tatsache bewusst zu werden.

Es erweckt augenscheinlich den Eindruck, dass 36,5% der griechischen Bevölkerung im Angesicht einer stark wachsenden Armut, einer enormen Arbeitslosigkeit und deutlich kletternden Selbstmordraten aufwachten. Diese Zahl, in der sich ein wenig mehr als ein Drittel der griechischen Wahlbevölkerung widerspiegelt, erwies sich als ausreichend, um Syriza im Zuge der am Sonntag stattgefundenen Neuwahlen an die politische Macht zu verhelfen.

Auf diese Weise wurde die korrupte Nea Dimokratia, welche die ureigenen Interessen der griechischen Bevölkerung den Banken kontinuierlich zum Ausverkauf preis bot, die rote Karte gezeigt. Nichtsdestotrotz haben 27,7% aller griechischen Wahlberechtigten, wenn die Stimmauszählung korrekt ist, zugunsten derjenigen Partei ihre Stimme abgegeben, welche die Griechen den Bankstern auf permanenter Basis auslieferte. Selbst in Griechenland, einem Staat, in dem es die Menschen gewöhnt sind, ihren Protest auf die Straße zu tragen, erweist sich ein nicht unerheblicher Anteil der Bevölkerung als ausreichend gehirngewaschen, um gegen deren ureigenste Interessen zu stimmen.

Ist Syriza dazu in der Lage, jedweden Plan - welcher Coleur auch immer - in die Tat umzusetzen? Dies bleibt erst einmal abzuwarten, doch ich würde eher darauf tippen, dass dem nicht so sein wird. Wenn dieses politische Wahlbündnis 55% oder 65% oder 75% aller Wählerstimmen auf sich vereint hätte, würde ich sagen, ja. Doch eine Stimmenmehrheit von 36,5% weist nicht auf ein Land hin, dessen Bevölkerung mit einer Stimme spricht.

Darüber hinaus scheint sich eine Mehrheit der Griechen auch immer noch nicht über das eigene Schicksal und die eigene Ausplünderung durch reiche Bankster bewusst zu sein. Das Wahlergebnis zeigt, dass ein signifikanter prozentualer Anteil der griechischen Bevölkerung der Ausplünderung ihres Landes durch ausländische Investoren und Banken weiterhin die eigene Zustimmung erteilt.

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Ferner befindet sich Syriza auf Kriegsfuß mit den deutschen und niederländischen Banken, die immer noch einen Teil von Griechenlands Staatsschulden halten sowie den Regierungen, die diese Banken nach wie vor decken. Gleiches gilt für die Europäische Union, welche die Staatsschuldenkrise dazu nutzt, um die Souveränität ihrer Mitgliedsstaaten zu zerschlagen.

Gleiches gilt für Washington, das die EU als staatliche und supranationale Institution entgegen der individuellen Souveränität von deren Mitgliedsländern hofiert, ganz einfach schon deshalb, weil es weitaus leichter ist, nur eine Regierungen anstelle von ein paar Dutzend Regierungen zu kontrollieren.

Es hat nicht allzu lange gedauert, bis die westliche Finanzelite sich dazu anschickte, Syriza öffentlich davor zu warnen, doch bitte nicht die Mitgliedschaft in der europäischen Gemeinschaftswährung in Frage zu stellen, indem die Partei von denen der griechischen Bevölkerung durch das Ausland aufoktroyierten Austeritäts- und Sparmaßnahmen ablässt.

Augenscheinlich existiert ein Mangel an formellen Mitteln, um sowohl aus der EU als auch dem Euro auszutreten, doch nichtsdestotrotz kann Griechenland damit gedroht werden, aus dem europäischen Club hinausgeworfen zu werden. In Griechenland sollte man es in der Tat willkommen heißen, falls man hinausgeschmissen würde.

Aus der EU und dem Euro auszutreten, wäre das Beste, was Griechenland passieren kann.

Denn ein Land ohne eigene Währung ist kein souveräner Staat. Vielmehr handelt es sich um einen Vasallenstaat einer anderen Großmacht. Ein Land ohne eigene Währung, kann seine finanziellen Bedürfnisse nicht befriedigen. Obwohl U.K. ein Mitglied der EU ist, behielt sich Großbritannien das Recht auf eine eigene Währung vor, weshalb das Land auch nicht der Kontrolle durch die EZB unterliegt. Ein Land ohne eigene Währung ist machtlos. Es handelt sich vielmehr um eine seelenlose Einheit.

Wenn die USA nicht ihren Greenback hätten, wäre dem Land - auf welcher Basis auch immer - in keiner Weise die Chance gegeben, die weltweite Bühne zu dominieren. Sowohl die EU als auch der Euro waren nichts anderes als ein großer Schwindel und Taschentrickserei. Die partizipierenden Staaten haben ihre Souveränität eingebüßt. So viel zum Thema westliche Selbstbestimmung, Freiheit und Demokratie, bei denen es sich um nichts anderes als Slogans ohne Inhalt handelt. Im ganzen Westen existiert kaum etwas anderes mehr, als die Ausplünderung der Bevölkerungen durch das 1% an der Gesellschaftsspitze, das die jeweiligen Regierungen in der Tasche hat.

In Amerika fußt die Ausplünderung nicht auf der eigenen Staatsverschuldung, weil es sich im Falle des US-Dollars um die Weltreservewährung handelt. Die USA können jedweden Betrag, der benötigt wird, drucken, um die eigenen Rechnungen zu bezahlen und die Staatsschulden zu begleichen. In Amerika findet die Ausplünderung der Arbeitnehmerschaft auf Basis eines anhaltenden Outsourcings nach Übersee statt.

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Amerikas Konzerne lernten auf schnelle Weise - und falls nicht, so wären sie durch die Jungs an der Wall Street darüber aufgeklärt worden -, dass sie ihre Aktivitäten nach Übersee verlagern mussten oder der Gefahr einer Übernahme ins Auge zu blicken hatten. Die Konzerne lernten ebenfalls sehr schnell, dass sie ihre individuelle Gewinnentwicklung durch eine Auslagerung ihrer Produktionskapazitäten nach Übersee deutlich steigern konnten. Die niedrigeren Arbeitskosten resultierten in höheren Profiten, höheren Aktienkursen, enormen Bonuszahlungen an der Unternehmensspitze, die an die "Performance" geknüpft wurden und Profiten, die unter den Aktieninhabern dieser Unternehmen verteilt wurden. Die weitflächige Auslagerung von Arbeitsplätzen führte zu einem drastischen Anstieg der Ungleichgewichte, so vor allem im Hinblick auf die Einkommensentwicklung und die Vermögensverteilung in den USA. Das Kapital trieb die Ausplünderung der Arbeitnehmerschaft und der Mittelklasse auf die Spitze.

Die in der Heimat en masse entlassenen - und ehedem gut bezahlten Produktionsmitarbeiter - fanden ihr Auskommen zukünftig nicht selten in der Annahme von Teilzeit- oder Niedriglohnjobs bei McDonalds, Walmart und Home Depot.

Ökonomen, falls diese sich überhaupt als solche bezeichnen können, wie Michael Porter und Matthew Slaughter versprachen den Amerikanern, dass eine auf reiner Fiktion basierende "New Economy" auf bessere und effizientere Weise produzieren, besser bezahlte Jobs zur Verfügung stellen und höher qualifizierte Arbeitsplätze anstatt "schmutziger Jobs", die unsere Konzerne ins Ausland verlagerten, schaffen würde.

Jahre später, wie ich mehrfach unter Beweis gestellt habe, gibt es keinerlei Anzeichen für die Existenz dieser einst

gepriesenen "New Economy" Jobs. Was wir anstelle dessen beobachten, ist ein scharfer Rückgang der Partizipationsrate an der Erwerbsbevölkerung, da die unzähligen Arbeitslosen keine Jobs finden können. Bei den Jobs, die anstelle von ehedem gut bezahlten Vollzeitarbeitsplätzen im Produktionssektor geschaffen wurden, handelt es zu einem großen Teil um Teilzeitjobs und heimische Dienstleistungstätigkeiten von minderer Qualität.

Heute müssen viele Leute 2 oder gar 3 dieser Jobs nachgehen, um die eigene Existenz zu sichern.

Nachdem es sich dabei heute um eine Tatsache handelt, ob einst einmal kontrovers diskutiert oder nicht, hat es sich als gänzlich der Wahrheit entsprechend herauskristallisiert, dass dieselben gekauften und hoch bezahlten Fürsprecher einer anhaltenden Ausplünderung der heimischen Arbeitnehmerschaft und einer Zerstörung der Gewerkschaften ohne jedwede Vorlage von Beweisen erklären, dass die ehemals ins Ausland verlagerten Arbeitsplätze wieder nach Hause geholt würden.

Unter Bezugnahme auf diese Propagandisten blicken wir heute vermeintlich auf etwas, das als "Reshoring" bezeichnet wird Ein "Reshoring" Propagandist beruft sich darauf, dass sich das Wachstum im Sektor des "Reshoring" in den letzten vier Jahren auf 1.175% beläuft, was einer Verachtzehnfachung der Aktivitäten entspricht.

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Unterdessen gibt es kaum irgendwelche Anzeichen - welcher Art auch immer -, dass dieses vermeintliche "Reshoring" von Arbeitsplätzen auch tatsächlich stattfindet, wenn man sich den monatlich publizierten Arbeitsmarktbericht des BLS einmal genauer anschaut.

Somit handelt es sich im Hinblick auf das Thema "Reshoring" um nichts anderes als perfide Propaganda, derer man sich bedient, um der traurigen und erschreckenden Realität ins Auge blicken zu müssen, weil "Freihandelsvereinbarungen" und die Auslagerung von Arbeitsplätzen der US-Wirtschaft oder deren Arbeitnehmerschaft in keiner Weise gedient haben. Anstelle dessen haben allein die Superreichen ihre Vorteile aus diesen Aktivitäten gezogen.

Wie es so oft in der Menschheitshistorie der Fall gewesen ist, werden die Amerikaner in Leibeigene und Sklaven verwandelt, weil diese Narren mehrheitlich immer noch die Lügen glauben, die ihnen von links und rechts um die Ohren gehauen werden. Sie sitzen vor dem Fernseher, um sich Fox News, CNN und was auch immer reinzufahren. Sie lesen die New York Times. Falls Sie lernen möchten, auf welch dramatisch schlechte Weise die Amerikaner durch ihre so genannten Medien informiert worden sind, dann empfehle ich Ihnen das Lesen von Howard Zinns Buch A People's History of the United States sowie Oliver Stones und Peter Kuznicks The Untold History of the United States.

Die Medien, welche die Regierung unterstützen, und die privaten Interessen, die von ihrer Kontrolle der Regierung

profitieren, kontrollieren eine hirngewaschene Öffentlichkeit. Wir müssen in Afghanistan eine Invasion starten, weil eine dort für politische Herrschaft kämpfende Splittergruppe Osama bin Laden Unterschlupf gewährt, den die USA ohne Vorlage auch nur irgendeinen handfesten Beweises bezichtigen, hinter den Anschlägen von 9/11 zu stehen.

Wir müssen den Irak besetzen, weil Saddam über "Massenvernichtungswaffen" verfügt, die er mit Sicherheit besitzt, obwohl nahezu alle Berichte der UNO-Inspektoren auf Gegenteiliges hinweisen. Wir müssen Gaddafi auf Basis einer unglaublichen Lügenkampagne, die schon längst wieder in Vergessenheit geraten ist, stürzen. Wir müssen al-Assad stürzen, weil dessen Regierung Chemiewaffen einsetzte, obwohl fast alle Indizien auf das Gegenteil hindeuten.

Russland ist verantwortlich für die Probleme in der Ukraine - und nicht weil Washington eine ehedem durch demokratische Wahlen legitimierte Regierung stürzte -, sondern weil Russland ein mit 97,6% ausfallendes Votum der Krim-Einwohner akzeptierte, die sich mit großem Jubel Russland wieder anschließen wollten. Und genau hierin gehörte dieser Landstrich für Hunderte von Jahren, bevor der ukrainische Sowjetführer Nikita Chruschtschow die Krim den Ukrainern zum Geschenk machte. Zu einer Zeit, in der die Ukraine - ebenso wie Russland - Teil der Sowjetunion gewesen ist.

Krieg, Krieg, Krieg ist alles, was Washington will. Washington befähigt den militärisch-industriellen Komplex unseres Landes, sich auf schamlose Weise zu bereichern. Gleichzeitig trägt dieser militärisch-industrielle Komplex auch mit dem größten Anteil zum US-BIP bei. Nicht verwunderlich, dass dieser Sektor - zusammen mit der Wall Street und der Israel-Lobby - zu den größten Kampagnensendern in den USA gehört.

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Jedermann oder jede Organisation, die sich auf der Suche nach Wahrheit diesen Lügen entgegenstellen, werden dämonisiert. In der vergangenen Woche erklärte Andrew Lack, neuer Chef des U.S. Broadcasting Board of Governors, den russischen TV- und Internetdienstleister Russia Today zu einem Äquivalent von Boko Haram und der Terrorgruppe Islamischer Staat. Dies wahnwitzige Anschuldigung ist nur ein Vorspiel für die absehbare Schließung von RT in den USA, ganz nach Art des Vorgehens der britischen Regierung, die den in U.K. sendenden Channel Iran Press TV abschaltete.

Um es mit anderen Worten auszudrücken, wird es der anglo-amerikanischen Bevölkerung nicht länger gestattet, sich über andersartige und alternative Nachrichtenkanäle zu informieren, die das Gegenteil von dem berichten, was ihnen durch "ihre" eigenen Regierung allabendlich serviert wird.

Dies ist der aktuelle Status des "Friedens" im Westen in diesen Tagen.