Agenten der Geldbarone (Illuminaten)

Agenten der Geldbarone (Illuminaten)

Sir Walter Scott hebt im zweiten Band seines Werkes "Das Leben Napoleon Bonapartes" die Tatsache hervor, daß alle Ereignisse, die in die französische Revolution mündeten, von den Geldbaronen - den Illuminaten - herbeigeführt wurden, deren Agenten den Mob zur Etablierung des berüchtigten Terroristenregimes anstifteten.

Der erste echte Umschwung, was Insider-Informationen über die Illuminaten betrifft, ereignete sich, als diese "großen Intellektuellen" töricht genug waren, John Robison zum Beitritt aufzufordern. Robison, Professor der Naturphilosophie an der Universität Edingburgh, war Generalsekretär der angesehenen "Royal Society" der Stadt.

Seine Zeitgenossen und besonders Adam Weishaupt hielten ihn für einen der führenden Intellektuellen jener Tage. Als Weishaupt Robison einlud, in die Reihen der Verschwörer einzutreten, wird er geglaubt haben, der britische Professor könnte sein Trumpf-As bei der Ausdehnung seiner Organisation auf die britischen Inseln sein.

Weishaupt schätzte Robisons Charakter allerdings völlig falsch ein. Er hatte mit einem dünkelhaften, eingebildeten Menschen mit einem unersättlichen Machttrieb gerechnet; statt dessen bekam er es mit einem Mann zu tun, der am Schicksal seiner Mitmenschen und seines Volkes aufrichtig Anteil nahm. Robison war nicht käuflich.

Er fiel auch nicht auf die Lüge herein, die Ziele der Illuminaten seien rein und ehrenhaft. Darüber sagte er jedoch nichts, sondern ging zum Schein auf die Verschwörer ein. So wurden ihm hochvertrauliche Dokumente zugänglich gemacht, aufgrund derer er die Aktivitäten an der Spitze des Geheimordens aus nächster Nähe untersuchen konnte.

Das Ergebnis war ein aufsehen-erregendes Buch, das er 1797 unter dem Titel "Proofs of a Conspiracy" (Beweise für eine Verschwörung) veröffentlichte.

Alles, was wir heute über die Anfänge der Illuminaten wissen, stammt von Robisons Buch sowie von einem Werk, das der Priester Barruel ein Jahr später schrieb: "Memoirs - Illustrating the History of Jacobinism". Obwohl beide Autoren nichts voneinander wußten, geben beide Werke uns einen klaren Überblick über die Organisation. Beide stützen sich weitgehend auf die Originalschriften des Ordens und der Sekte der Illuminaten, den offiziellen Bericht der bayerischen Regierung, den sie 1786 nach einer längeren Untersuchung herausgegeben hatte.