Zeitgeist Moving Forward - Doku-Film Peter Joseph

Zeitgeist Moving Forward - Doku-Film Peter Joseph

"Zeitgeist: Moving Forward" von Peter Joseph wurde zwischen dem 15. Januar und 25. Januar 2011 als Vorab-Premiere in 341 Kinos in 295 Städten in mehr als 60 Ländern und in mehr als 30 Sprachen veröffentlicht. Diese Veröffentlichung fand ohne die Zusammenarbeit mit großen Filmverleihern statt. Teil des Ausdrucks einer Gegenkultur ist es, jegliche Beteiligung von Medienkonzernen zu umgehen und in nichtkommerzieller Weise unabhängige Gruppen zu verwenden, die das Werk in ihrer jeweiligen Region zeigen. Die meisten dieser Gruppen gehören verschiedenen Aktivistengemeinschaften an.

Der dritte Film knüpft an das in den zwei vorhergehenden Filmen Zeitgeist Addendum und Zeitgeist Der Film begonnene Gesamtbild an, das einen umfassenden Versuch unternimmt, die heutige Welt in ihrer ökonomischen und sozialen Ganzheit aus dem Blickwinkel der USA zu erfassen.

Teil I - Die Natur des Menschen

Hierbei beginnt der dritte Film mit dem Thema der Epigenetik und der Relativierung von Vorurteilen bezüglich genetischer "Belastung". Er führt hierbei das Beispiel auf, dass ein genetisch "schwächeres" Lebewesen diesen "Nachteil" leicht ausgleicht, wenn es in dem Bereich mehr stimuliert wird als ein genetisch bevorteilteres Lebewesen, das in diesem Bereich vernachlässigt wird. So führt er an, dass viel Gewalttätigkeit auf kindliche Vernachlässigung oder Traumatisierung zurückzuführen ist und im Gegenzug Talentiertheit öfter bei Kindern, die viel berührt und umsorgt wurden, vorzufinden ist.

Teil II - Soziale Pathologie

Im Weiteren geht der Film auf den Finanzsektor ein und beschreibt die mit einer entemotionalisierten Spekulationsbranche einhergehenden verheerenden Auswirkungen auf die physische Welt, genauer, die Menschen, die unter der als Folge auf die Spekulationen auftretenden Wirtschaftskrise zu leiden haben.

Teil III - Projekt Erde

Zum Ende hin beschäftigt sich der Film mit einer Alternative zum kapitalistisch-monetären "System" und stellt den Visionär Jacque Fresco vor, der das Konzept der ressourcenbasierten Ökonomie begründete, das Venus-Projekt. Dies stellt einen mehr oder weniger "ganzheitlichen" Ansatz dar, der aber den Fokus auf eine neue wissenschaftlich begründete und global koordinierte Wirtschaft legt. Der Autor stellt dabei klar heraus, dass er sich weder dem Kommunismus, Sozialismus oder einem anderen "-ismus" zuordnen lassen möchte und kritisiert die gegenwärtige Geisteshaltung der meisten Menschen, die jeden in eine "Schublade" stecken möchten. Er führt hierbei das Extrembeispiel der USA auf, in denen sofort angenommen würde, man gehöre zu dem als einzige Alternative assoziierten Lager, wenn man nicht zu dem anderen gehört:

Teil IV - Der Aufstieg

If you are not a Republican then you must be a Democrat. If you are not a Christian, then you might be a Satanist.

Wenn du kein Republikaner bist, dann musst du ein Demokrat sein. Wenn du kein Christ bist, bist du wahrscheinlich ein Satanist.

Mit diesem Zitat wird im Film gesagt, dass man der Bevölkerung gerne eine Auswahlmöglichkeit lässt, um ihnen das Gefühl zu geben, selbst Entscheidungen treffen zu können.

Außerdem wird ein Szenario dargestellt, aktuelle Regierungen zu stürzen, in dem die Bevölkerung all sein Geld von den Konten abhebt. Es finden globale Demonstrationen statt, und die Regierungen geben nach. Danach wird weltweit das Bargeld vor den Zentralbanken zu riesigen Türmen gehäuft.