Eine kritische Geschichte der USA

Eine kritische Geschichte der USA

"Der Mensch ist das religiöse Tier. Er ist das einzige Tier, das seinen Nächsten wie sich selber liebt und, wenn dessen Theologie nicht stimmt, ihm die Kehle abschneidet."

Provokativ-kritische Darstellung der amerikanischen Geschichte

Beecher’s Bibles zum Bürgerkrieg

Beecher’s Bibles zum Bürgerkrieg

Im Norden der Union verschärft sich zwar die Stimmung gegen die Sklaverei in dieser Zeit, doch sind es nicht mehr vorherrschend ethische Motive, wie sie zahlreiche abolitionistische Gesellschaften - 1836 gibt es bereits mehr als 500 - gefördert hatten. Oder auch weitbekannte Romane, vor allem der 1852 in Buchform...

Der Bürgerkrieg (1861–1865)

Der Bürgerkrieg (1861–1865)

Beim Bürgerkrieg war die Beseitigung der Sklaverei kaum mehr als ein Nebenprodukt. Denn nicht zur Befreiung der Sklaven wurde er geführt, sondern zur Erhaltung der Einheit, der Union. Primär interessierte die Sklavenfrage weder die Nord- noch die Südstaaten. Primär interessierte beide die Frage der Macht...

Die Lincoln-Legende

Die Lincoln-Legende

Das unmittelbare politische Vorspiel zum Krieg war der Präsidentschaftswahlkampf 1860 und die Wahl des Republikaners Abraham Lincoln am 6. November zum 16. Präsidenten der USA. Es ist auch das Jahr, in dem die Vereinigten Staaten die Kulturgeschichte durch die ersten Beadles Groschenromane (dime novels)...

Ohne Gewissensbisse

Ohne Gewissensbisse

Im Süden entschließt man sich, noch bevor der am 6. November 1860 zum Präsidenten gewählte Lincoln am 4. März sein Amt antritt, die Union friedlich zu verlassen. Denn Lincolns Wahl, kein Zweifel, signalisiert den politischen Beginn des Bürgerkriegs. Bereits am 20. Dezember eröffnet South Carolina in Columbia...

Die Sklavenbefreiung

Die Sklavenbefreiung

Der Süden zeigte aus vielen Gründen kein Interesse am Krieg. Er war auch fest überzeugt, dass es gar nicht dazu kommen werde. Er war es zwar leid, den Norden, in dem sich die Fabriken ausbreiteten, zu ernähren, er wollte seine Unabhängigkeit. Aber den Krieg wollte er nicht, auch wenn er dann seine Möglichkeiten...

Militärseelsorge

Militärseelsorge

Im Süden war schließlich die Kriegsbegeisterung in der Tat weit größer als im Norden, wo man das Volk erst recht aufputschen musste zum Kampf, durch säbelrasselnde Versammlungen, durch Einpeitscher, Redner und Chöre, wo man sich heiser gröhlte und sang. Die Propaganda arbeitete mit flatternden Fahnen...

Der erste moderne Krieg

Der erste moderne Krieg

Der amerikanische Bürgerkrieg war der größte aller Bürgerkriege, ja, der menschenreichste aller bis dahin geführten Kriege überhaupt. Darüber hinaus ist dieser Krieg der erste "moderne" Krieg, das heißt den Ausschlag gaben allein die technische Überlegenheit und die Menge des eingesetzten Materials, wie dann in...

Gottes Werkzeug der Gerechtigkeit

Gottes Werkzeug der Gerechtigkeit

Auf dem südwestlichen Kriegsschauplatz hat inzwischen General William T. Sherman den Oberbefehl. Und er bekriegt nicht bloß die Truppen des Südens, sondern mit derselben Brutalität auch die Bevölkerung. Seine Devise: "Wir kämpfen nicht nur gegen die feindliche Armee, sondern gegen ein feindliches Volk, und wir...

Die Wiedergeburt der Freiheit - und ihre Kosten

Die Wiedergeburt der Freiheit - und ihre Kosten

Freilich, nach vier ungeheuren Mordjahren zwecks "Wiedergeburt der Freiheit" (Lincoln) sind die Südstaaten fertig, buchstäblich außer Gefecht gesetzt. Sie sind restlos erledigt, nicht nur militärisch, auch finanziell. Sie sind nicht nur bar aller Kriegsmittel, sind ausgeblutet, ausgehungert. Die letzten wichtigen...

Wer ermordete Lincoln?

Wer ermordete Lincoln?

Der 56jährige Präsident und seine Frau saßen am 14. April 1865 abends im Fords Theater in Washington in ihrer Loge und sahen sich das Lustspiel Our American Cousin an. Sie hatten eine sie besuchende junge Dame und deren Begleiter, Major Rathbone, bei sich, als der Schauspieler John Wilkes Booth, während eine...

Yankeegeist und Raubbarone

Yankeegeist und Raubbarone

Bis zum Bürgerkrieg waren die USA vor allem ein Bauernland. Sie bebauten und schröpften den von ihnen geraubten Boden. Größere Mengen aber von Kohle etwa, Kupfer, Manufakturwaren importierten sie. Und hatte auch das Eisenbahnzeitalter, das Fabriksystem, schon vor dem Bürgerkrieg begonnen, hatte auch...

Wie machten sie ihr Geld?

Wie machten sie ihr Geld?

Schon Graf von Tocqueville, der große "Analytiker der politischen Welt" (Dilthey), erkennt: "Allem, was die Amerikaner tun, liegt ihre Liebe zum Reichtum zugrunde." Was moderner (und dümmlich) der von den Yankees selbst mit so viel Stolz zitierte Coolidge-Slogan so Ausdrückt: "Das große Geschäft Amerikas sind...

Nur die Lumpen sind bescheiden

Nur die Lumpen sind bescheiden

Im späteren 19. Jahrhundert nimmt die Konzentration des landwirtschaftlichen und industriellen Besitzes ständig zu. Eine in den Staaten noch nicht dagewesene enorme Finanz- und Wirtschaftsmacht entsteht und hebt sich als stets kleiner werdender Prozentsatz Schwindel erregend von der übrigen BevöLeerung ab. Mit der...

Die blutigste Arbeitsgeschichte der Welt

Die blutigste Arbeitsgeschichte der Welt

In all den Jahren aber herrscht bei diesen Kämpfen das Gesetz des Dschungels, zumal die Industriebosse die Philosophie des Laissez-faire propagieren, einen Sozialdarwinismus, wonach im Kampf ums Dasein der Stärkere überlebt, eine Ansicht, die auch in die Justiz eindringt, im Grunde aber das amerikanische Leben von...

An- und Eingriffe in Lateinamerika um 1900

An- und Eingriffe in Lateinamerika um 1900

Zweieinhalb Jahrhunderte hatten die Invasoren mit dem Raub des nordamerikanischen Kontinents zu tun. Noch im späteren 19. Jahrhundert gab es große Gebiete, die von ihnen unbesiedelt waren. Zwar überquerten ihre Flotten längst die Meere, suchten und fanden sie Absatzmärkte; die Ausfuhr stieg von 19...

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