Eine kritische Geschichte der USA

Eine kritische Geschichte der USA

"Der Mensch ist das religiöse Tier. Er ist das einzige Tier, das seinen Nächsten wie sich selber liebt und, wenn dessen Theologie nicht stimmt, ihm die Kehle abschneidet."

Provokativ-kritische Darstellung der amerikanischen Geschichte

Bostoner Massaker und Tea-Party

Bostoner Massaker und Tea-Party

Der englische Export nach Nordamerika fällt nun derart, dass König Georg III. das besonders verhasste Stempelsteuergesetz aufhebt. Die dankbaren New Yorker errichten dem Monarchen eine Statue. Doch dauert der Dank nicht lang. Als Schatzkanzler Townshend am 29. Juni 1767 die so genannten externen (und daher...

Der Revolutionskrieg für die Reichen

Der Revolutionskrieg für die Reichen

Am 1. Februar 1775 bereitet ein Provinzialkongress in Massachusetts die Provinz auf den Krieg vor. Und im April bricht er aus. Bereits beim ersten Gefecht, am 19. dieses Monats, gibt es mehrere hundert Tote und Verwundete; in der Schlacht bei Bunker Hill am 17. Juni sterben 100 Amerikaner und 1054 Briten. Und...

Bruch mit dem Mutterland

Bruch mit dem Mutterland

Hatten die Neu-Engländer erst mit britischer Hilfe die Franzosen aus Nordamerika geworfen, bedienten sie sich nun der Franzosen, um sich der Briten zu entledigen, die Amerika seit 1763 unbestritten beherrschten. In den Jahren 1775 und 1776 erbettelten die Yankees von den ehemaligen Feinden in Paris ganze...

Der Dank des Vaterlandes

Der Dank des Vaterlandes

Der Kampf für die eigenen Geschäfte hatte große Opfer gekostet. Allein von den 29867 deutschen Soldaten waren 4626 getötet worden, 127 galten offiziell als vermisst. Die Nordamerikaner hatten mehr als 70000 Tote (bei drei Millionen Einwohnern). Und dem schlimmen Krieg folgen schlimme Friedensjahre, für...

Die amerikanische Verfassung - ein Staatsstreich der Oberschicht

Die amerikanische Verfassung - ein Staatsstreich der Oberschicht

Die Verfassung der Vereinigten Staaten vom 17. September 1787 hatte schon einen Vorläufer: die 13 Artikel der Konföderation und einer "ewigen Union" vom 15. November 1777. (Oft, wenn ich "ewig" und vom "Ewigen" lese - vom "ewigen Leben" etwa, der "ewigen" USA -, denke ich: wie bescheiden war da der doch...

Vom Recht der Wenigen über die Vielen

Vom Recht der Wenigen über die Vielen

Wie sehr man im Revolutionskrieg das Mutterland auch bekämpft hatte, gerade für die begüterte Klasse sprach nichts dagegen, die britischen Machtmechanismen prinzipiell zu übernehmen, konnte man dabei nur in die eigene Tasche wirtschaften. Viele vermögende Neu-Engländer bewunderten das politische System...

Ihr erster Präsident

Ihr erster Präsident

George Washington (1789-1797) war der Sohn eines reichen Sklavenhalters, der seinen ausgedehnten Landbesitz von den Indianern geraubt hatte. Sprössling George schacherte mit Land und Sklaven, wobei er Letztere manchmal gegen Rum tauschte. Preiswerte Geschäfte, versteht sich. Dagegen ist das Schreiben nie...

Von Krieg zu Krieg

Von Krieg zu Krieg

In den folgenden Jahren und Jahrzehnten erwacht allmählich der amerikanische Nationalismus. Genährt bereits durch den Revolutionskrieg, fördern ihn nun diverse Figuren wie Fakten der Politik. Washingtons Finanzminister Alexander Hamilton zum Beispiel, der eine durchgreifende Bundesgewalt unter Führung der...

Der Zweite Unabhängigkeitskrieg

Der Zweite Unabhängigkeitskrieg

Gewiss, wieder ein Krieg. Doch was half es England, seine scharfen Sanktionen gegen nordamerikanische Schiffe zurückzunehmen und überhaupt einen Ausgleich zu suchen, wenn es andererseits doch eben dabei war, den ganzen Kolonialhandel an sich zu reißen und den südamerikanischen Markt zu erobern, den Markt vor der...

Von Monroe zu Jackson

Von Monroe zu Jackson

Die USA hatten sich im Laufe der letzten Jahrzehnte immer weiter ausgedehnt. Zu ihren ursprünglich 13 Provinzen waren ständig neue gekommen: 1791 Vermont, 1792 Kentucky als 14. und 15. Staat, 1796 Tennessee, 1802 Ohio. 1803 kaufte man, wie erwähnt, den Franzosen Louisiana ab. Und als Präsident James...

Sie rauben Texas

Sie rauben Texas

Oregon, im Nordwesten der späteren USA an den Pazifischen Ozean grenzend, war 1775 von den Spaniern entdeckt, 1792 von England in Besitz genommen worden. Im frühen 19. Jahrhundert schickt US-Präsident Jefferson eine Expedition nach Oregon, und seitdem glaubt man, selber ein Anrecht darauf zu...

Sie rauben Mexiko

Sie rauben Mexiko

Noch im Sommer 1845, gleich nach der Annexion von Texas, rückt US-General Zachary Taylor auf Befehl des neuen Präsidenten James K. Polk (1845-1849), eines Demokraten, in gewisse, zwischen Mexiko und Texas strittige Gebiete ein, wo er zunächst am Nuces Stellung bezieht, bei Corpus Christi. Und am 13. Januar 1846...

Das Gottesgeschenk

Das Gottesgeschenk

Kurz nach Beendigung des Krieges gegen Mexiko, im Jahr 1850 betrug die Bevölkerung der USA nicht ganz 23 200 000, darunter 3,2 Millionen Sklaven. Jeder siebte Einwohner war ein Sklave. Doch wurde die Sklaverei von den weißen Südstaatlern nie beim Namen genannt, sondern dezent als "peculiar institution", als...

Die Sklaverei und die Bibel

Die Sklaverei und die Bibel

Importierte Sklaven werden noch im 19. Jahrhundert im "freiesten" Land der Welt ganz öffentlich, wie auf dem Rinder- oder Schweinemarkt, verhökert, Sklavinnen auch für "Zuchtzwecke" versteigert, das Geschäft geht glänzend; nur wenige Weiße, die da nicht profitieren. Dabei handelt und behandelt man die armen Teufel...

Wie irgendein anderes Tier

Wie irgendein anderes Tier

Die eigentlichen Sklavenhalterkolonien waren im Süden: Maryland, Virginia, North- und South-Carolina, Georgia. 1619 traf der erste Negersklaventransport aus Afrika ein, 1710 folgten etwa 50 000, 1760 etwa 400 000 Negersklaven. Und um 1776 schufteten in den vor allem Tabak, Reis, Indigo anbauenden Südstaaten eine...

<<  1 2 [34 5 6 7  >>