Das Nichteingreifen der Luftraumverteidigung an 9/11

Das Nichteingreifen der Luftraumverteidigung an 9/11

Der ehemalige Sekretär für das Beförderungswesen Norman Mineta beantwortete kürzlich Fragen von Mitgliedern der Gruppe "9/11 Truth Seattle.org" über seine Aussagen vor dem offiziellen 9/11-Untersuchungsausschuss. Mineta sagte dass bei seiner Ankunft um ca. 9:25 Uhr morgens im PEOC (präsidiales Operationszentrum für Notfälle)-Bunker an 9/11 der Vizepräsident "absolut" bereits dort anwesend war.

Mineta schien schockiert als er erfuhr dass in dem Bericht der 9/11-Untersuchungskomission steht, Dick Cheney wäre nicht vor 9:58 Uhr, also erst nach dem Anschlag auf das Pentagon, im Bunker erschienen. Norman Mineta enthüllte außerdem dass bei seiner Ankunft im PEOC-Bunker Lynn Cheney ebenfalls neben anderem Personal bereits anwesend war.

  

  

Minetas Aussagen vor der 9/11-Untersuchungskomission sind auf Video festgehalten, wurden jedoch nicht im Abschlussbericht erwähnt. Er erzählte Lee Hamilton:

Während das Flugzeug auf das Pentagon zuflog, kam dieser junge Mann und sagte zum Vizepräsident.

Das Flugzeug ist 50 Meilen entfernt...das Flugzeug ist 30 Meilen entfernt...

Und als es hieß, das Flugzeug sei 10 Meilen entfernt, sagte der junge Mann zum Vizepräsidenten:

Stehen die Befehle immer noch?

Und der Vizepräsident drehte sich und schnellte seinen Kopf herum und sagte:

Natürlich stehen die Befehle noch, haben sie irgendwas Gegenteiliges gehört?!

Mineta bestätigte seine Aussagen gegenüber Reportern:

Als ich etwas über die Befehle stehen noch hörte, dachte ich sie hätten bereits die Entscheidung getroffen, etwas abzusschießen.

Norman Mineta stellte gegenüber Reportern, welche seine schriftlichen Zitate überprüften, klar dass er tatsächlich über den Befehl sprach, nicht Einzugreifen, nicht das entführte Flugzeug abzufangen das auf das Pentagon zuflog. Nachdem kein Abschuss stattfand war klar dass Cheney die Abfangjäger der Flugraumüberwachungsbehörde NORAD vom Eingreifen abhalten wollte.

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Dies beweist Cheneys Hochverrat und nicht etwa Versagen.

Die "stehenden Befehle" passen zu der Änderung der Pentagon- und NORAD-Befehle vom 1. Juni 2001, nur Monate vor 9/11. Das Dokument verwarf den Standardbefehl, entführte Flugzeuge abzuschießen und legte fest, dass von nun an abgewartet werden müsse bis der Präsident, Vizepräsident, oder Verteidigungsminister Befehle erteilt.

Mineta befand sich immer noch im PEOC-Bunker als der Crash eines der Maschinen in Shanksville, Pennsylvania gemeldet wurde.

Ich erinnere mich als ich später von dem Flugzeugcrash in Shanksville gehört hatte; der Vizepräsident stand mir genau gegenüber und ich fragte:

Glauben sie dass wir es selbst abgeschossen haben? Er sagte: Ich weiß es nicht. Lassen sie es uns rausfinden.

Also hat er jemanden beauftragt, das Pentagon deswegen zu kontaktieren.

Das war so um 10.30, und wir bekamen keine Rückmeldung vom Verteidigungsministerium bis ungefähr 12:30. Es hieß dann:

Nein, wir waren es nicht.

Donald Rumsfeld hat bereits verlautbart dass das Flugzeug über Shanksville abgeschossen worden war; ob dies nun ein regulärer oder ein freud'scher Versprecher gewesen war, ist debattierbar. Es scheint sicherlich zuimindest, dass die im Hollywood-Film United 93 präsentierte, dramatisierte Inszenierung der Regierungsversion der Ereignisse enorm weniger plausibel ist als ein simpler Abschuss des Flugzeugs.

  

  

Die zweistündige Verzögerung ist ebenfalls verdächtig angesichts der Aussagen des Vizepräsidenten gegenüber Tim Russert von Meet The Press am 16. September 2001 über die leistungsfähige Videokommunikation an 9/11:

Wir hatten eine abgesicherte Verbindung zur Air Force One und zum Verteidigungsminister im Pentagon. Wir hatten ebenfalls die abgesicherte Videokonferenz zwischen dem weißen Haus, der CIA, der Justiz und der Verteidigung, eine sehr nützliche und wertvolle Einrichtung. Wir haben die Counter-Terrorismus-Einsatztruppe in diesem Netzwerk. So war ich in der Lage, alle Daten zu überblicken, Berichte zu erhalten und dann auf deren Basis Entscheidungen zu treffen.

Die Bestätigung von Norman Mineta ist mindestens ein gewaltiger Widerspruch zum offiziellen 9/11-Untersuchungsbericht und wirft ernsthafte Fragen auf über die Rolle des Vizepräsidenten bei dem Befehl an NORAD, an 9/11 nicht einzugreifen.